Praxis für ästhetische Medizin und Anti-Aging

Fettabsaugung (Liposuction)

Einführung

Ein gezielter Eingriff an Problemzonen mit einer Fettabsaugung (Liposuction) kann maßgeblich dazu beitragen, dass sich Mann oder Frau, besser in ihrer Haut fühlen und mit ihrem Erscheinungsbild zufriedener sind.

Aufgrund verschiedener Veranlagungen, verfügen Männer und Frauen über verschiedene Verteilungsmuster von Fettdepots am Körper. Generell ist es so, dass Frauen mehr Fettzellen als Männer aufweisen und auch besser in der Lage sind, überflüssiges Fett in kosmetisch störenden Depots zu speichern. Klassische Lokalisationen für solche Depots finden sich an den Oberschenkelaußenseiten (Reithosen) bzw. -innenseiten, am Ober- und Unterbauch, an den Hüften und unter dem Kinn. Diese Fettdepots können das äußere Erscheinungsbild negativ beeinflussen und auch bei schlanken Personen störend wirken.

Diese Depots sprechen unterschiedlich stark auf sportliche Aktivitäten oder Reduktionsdiäten an. An manchen Stellen erweisen sich diese Fettpölsterchen, als besonders hartnäckig und widerstehen auch mehrfachen Versuchen, diese abzubauen. Bei Diäten wird meist insgesamt das Körpergewicht reduziert, wobei es auch zu einem unerwünschten Schwund an Muskulatur kommt. Zudem nimmt man oft genau an den Stellen ab, wo man es gar nicht möchte. Die Fettabsaugung bietet hier ein gute Möglichkeit Fettpolster zu entfernen, die auf eine Diät nur unzureichend ansprechen.

Methoden

Durch die Einführung des Tumeszenzverfahrens durch Fournier 1981 und der Entwicklung neuer immer dünnerer Kanülen, ist die Fettabsaugung zu einem sicheren und wenig belastenden Eingriff geworden. Beim Tumeszenzverfahren wird eine Lösung aus Kochsalz und Lokalanästhetika in das Gebiet eingebracht in dem Fett abgesaugt werden soll. Dies stellt zum einen sicher, dass der Patient an den zu behandelnden Stellen keine Schmerzen verspürt, zum anderen bringt die Tumeszenzlösung die Fettzellen teilweise zum Platzen und erleichtert so das Absaugen. Durch die Flüssigkeit wird eine Auflockerung der Gewebestrukturen erreicht, was das Risiko für Verletzungen reduziert. Der Eingriff selbst wird in Lokalanästhesie mit einem begeleitendem Dämmerschlaf vorgenommen. Die eigentliche Absaugung wird über dünne Kanülen durchgeführt, die auf einem motorbetriebenen Handstück sitzen. Dieses spezielle Handstück versetzt die aufgesetzte Kanüle in feine Schwingungen (ca. 5000 mal/min) und sorgt so für ein absolut gewebsschonendes Vorgehen. Eingeführt werden die Kanülen über kleine ca. 2 cm lange Schnitte, die gut abheilen und so gut wie nicht sichtbar sind. Siehe: 3D-Animation Fettabsaugung

Die Operation wird ambulant durchgeführt und dauert ca. 2-3 Stunden. Nach einer post-operativen Ruhephase, können Sie wieder nach Hause gehen. Sie sollten allerdings dafür Sorge tragen, dass Sie abgeholt werden oder ein Taxi nehmen, da Sie am Tag der Operation keinesfalls Auto fahren dürfen.

Nach der Operation wird ein spezielles Kompressionsmieder angelegt, das der Patient für mindestens 4 Wochen kontinuierlich tragen muss. Es sorgt dafür, dass sich nach der Operation keine allzu großen Schwellungen bilden und sich die Hautschichten wieder fest aufeinanderlegen. In dieser Zeit muss sich der Patient schonen und darf keinen anstrengenden körperlichen Betätigungen nachgehen.

Ein Therapieerfolg ist bei den Nachkontrolluntersuchungen bereits nach wenigen Tagen deutlich sichtbar, wenn die Schwellungen abgeklungen sind. Eventuell auftretende Blutergüsse vergehen innerhalb der nächsten Tage. Das endgültige Ergebnis ist frühestens nach Ablauf von 4-6 Wochen zu beurteilen.

Zur Fettabsaugung eignen sich unerwünschte und kosmetisch störende Fettdepots an den unterschiedlichsten Stellen, wie z.B. Reiterhosen, Knie, Kinn, Bauch, Hüfte. Es geht dabei vornehmlich um das Modellieren bzw. Konturieren des Körpers. Die Methode ist nicht zur Beseitigung einer krankhaften Adipositas (Fettsucht) geeignet.

Risiken und Kontraindikationen

Wie jeder chirurgische Eingriff unterliegt auch die Fettabsaugung gewissen Risiken. Bei Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen kann es zu einer Unverträglichkeit der Tumeszenzlösung kommen. Aus diesem Grunde werden vorab geeignete Laboruntersuchungen durchgeführt um solche Patienten zu identifizieren. In sehr seltenen Fällen können Nachblutungen, Konturunregelmäßigkeiten, Einschränkungen der Berührungsempfindlichkeit, Thrombosen und Infektionen auftreten. Durch eine schonende Vorgehensweise werden solche Nebenwirkungen weitgehendst vermieden.

Bei folgenden Patienten wird man eine Liposuction nicht durchführen:

Patienten mit: Herz/Kreislaufstörungen, Schilddrüsenüberfunktion, Blutgerinnungsstörungen, Lungenleiden, Nierenschäden

Nachbehandlung

Am nächsten Tag nach der Liposuktion werden Sie von Herrn Dr. Thriene zu einer Kontrolluntersuchung gebeten werden. Bei dieser Untersuchung wird man den Verband über den Zugangsstellen wechseln und das Ergebnis begutachten. Es folgt eine weitere Photodokumentation. Nach ca. 5 Tagen kann man dann mit dem begleitenden Einsatz einer Lymphdrainage beginnen, um ein optimales Ergebnis zu erhalten. Nach einigen Wochen werden Sie zu einem abschließenden Kontrolltermin bestellt werden, an dem dann das Mieder abgelegt werden kann. Eine letzte Photodokumentation hält das erreichte Ergebnis fest. Eine unterstützende Ernährungsberatung sorgt dafür, dass es in Zukunft nicht zu einer unerwünschten Auffüllung von Fettdepots an anderen Stellen kommt.

Beispielbilder - Fettabsaugung

Die derzeitige Gesetzeslage verbietet es leider Ihnen an dieser Stelle vorher/nachher Bilder der Behandlungsergebnisse zu zeigen. Vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Beratungstermin unter 089- 649 669 03, wenn Sie weitere Fragen zur Fettabsaugung in München haben.