Schweissdrüsenabsaugung
Einführung
Im Achselbereich kann als Alternative zu einer Behandlung mit Botulinum Toxin eine Schweissdrüsenabsaugung durchgeführt werden. Auf die Regulation der Temperatur hat die Schweißdrüsenabsaugung im Achselbereich keine Auswirkungen, da das Schwitzen hier der Verteilung von Duftmolekülen dient.
Methoden
Die Schweissdrüsenabsaugung wird ähnlich wie die Fettabsaugung als ambulanter Eingriff durchgeführt. Nach einer Lokalanästhesie bei der die Achsel mit Flüssigkeit aufgepumt wird, wird über kleine Schnitte im Achselbereich eine speziell geformte Kanüle eingeführt, die an der Oberfläche etwas angeraut ist. Mit ihrer Hilfe lassen sich die Schweissdrüsen sehr gewebeschonend absaugen. Siehe: 3D-Animation Schweissdrüsenabsaugung
Wichtig dabei ist, dass der Operateur die richtigen Kanülen dafür einsetzt und über ausreichende Erfahrung auf diesem Gebiet verfügt. Nur so lassen sich gute Ergebnisse durch die Schweissdrüsenabsaugung erzielen. Die gängige Literatur und eigene Untersuchungen zeigen eine Ansprechrate von 80-85 %.
Im Rahmen von Weiterentwicklungen der Operationstechnik war man bemüht, diese Rate noch weiter zu steigern und trotzdem die Gewebeschonung beizubehalten. Herrn Dr. Thriene ist es gelungen, die Vorteile der Schweissdrüsenabsaugung und der manuellen Kürretage in einem speziellen Eingriff zu vereinen, so dass ein Höchstmaß an Gewebeschonung bei einer gesteigerten Ansprechrate erreicht wird. Die Verwendung einer Einmalkanüle garantiert immer eine optimale Schärfe des Instrumentariums und trägt somit zu einem guten Operationsergebnis bei.
Die Durchführung als ambulanter Eingriff und eine rasche Wundheilung durch die schonende Absaugung, stellen sicher, dass der Patient schnellstmöglich wieder ins Berufsleben zurückkehren kann. Ziel des Eingriffes ist eine Normalisierung der Schweissproduktion. Einen Beeinträchtigung der Thermoregulation findet nicht statt.
Risiken und Kontraindikationen
Wie jeder chirurgische Eingriff unterliegt auch die Schweissdrüsenabsaugung gewissen Risiken. Bei Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen kann es zu einer Unverträglichkeit der Lokalanästhesielösung kommen. Aus diesem Grunde werden vorab geeignete Laboruntersuchungen durchgeführt um solche Patienten zu identifizieren. In sehr seltenen Fällen können Nachblutungen, Einschränkungen der Berührungsempfindlichkeit, Thrombosen und Infektionen auftreten. Durch eine schonende Vorgehensweise werden solche Nebenwirkungen weitgehendst vermieden.
Bei folgenden Patienten wird man eine Schweissdrüsenabsaugung nicht durchführen:
Patienten mit: Herz/Kreislaufstörungen, Schilddrüsenüberfunktion, Nierenschäden Blutgerinnungsstörungen, Lungenleiden
Nachbehandlung
Nach der Schweissdrüsenabsaugung wird das behandelte Areal entsprechend mit Verbänden abgedeckt. Am nächsten Tag erfolgt eine Kontrolluntersuchung und ein Verbandswechsel. Eine weitere Kontrolle ist dann nach ca. 1 Woche vorgesehen. Nach der Operation muss für 1-2 Wochen ein Mieder getragen werden um eine gute Wundheilung zu gewährleisten.
Vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Beratungstermin unter 089- 649 669 03, wenn Sie weitere Fragen zur Schweissdrüsenabsaugung in München haben.
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