Praxis für ästhetische Medizin und Anti-Aging

Handverjüngung

Einführung

Handverjüngung München: Die Hände sind, genau wie das Gesicht, ein wesentlicher Bestandteil des äußeren Erscheinungbildes. Leider wird ihnen oft bei der Verbesserung des Aussehens zu wenig Beachtung geschenkt. Im Alter kommt es zu mehreren, zum Teil gravierenden Veränderungen. Zum einen betreffen diese Veränderungen Schäden, die an der Haut durch UV Licht ausgelöst werden und sich in Form von Altersflecken und Falten darstellen. Zum anderen tritt im Alter ein Verlust des Fettgewebes und eine Schrumpfung der kleine Muskeln der Hand auf, so dass die Haut zwischen den Knochen zusehends einfällt

Methoden

Veränderungen an der Haut lassen sich meist gut durch Peelings oder durch spezielle Cremes auf Rezeptbasis verbessern. Die Schrumpfung des Fetts u der Handmuskulatur lassen sich nur durch eine Injektion von Eigenfett oder durch Füllmaterialien beheben. Bei der Eigenfett-Transplantation wird in einer Art Mini-Fettabsaugung Fett gewonnen und dann besonders aufbereitet. Danach wird es nach Anästhesie, mit Hilfe von speziellen Kanülen in die eingesunkenen Zwischenräume injiziert, die damit aufgefüllt werden. Bei Verwendung eines Fillers (Füllmaterial) auf Basis von Hyaluronsäure oder Hydroxylapatit, kann nach Anästhesie eine sofortige Auffüllung erfolgen. Die Haltbarkeit einer Auffüllung mit Füllstoffen beträgt ca. 6-12 Monate.

Risiken und Kontraindikationen

Wie jeder Eingriff, birgt auch die Injektion von Fett oder von Füllstoffen gewisse Risiken und hat einige Kontraindikationen. Es kann durch die Injektion zu kleinen Blutungen und Schwellungen in der Haut kommen. Diese sind aber von vorübergehender Natur und klingen im Regelfall innerhalb von 14 Tagen folgenlos ab. Bei fachgerechter Anwendung und Einhalten der vom behandelnden Arzt mitgeteilten Vorsichtsmaßnahmen, ist nicht mit dem Auftreten von grösseren Komplikationen, wie z.B. einer Infektion zu rechnen. Falls derartige Komplikationen auftreten, werden sie adäquat behandelt.

Füllmaterialien jeglicher Art dürfen nicht bei Vorliegen akuter Hautinfektionen durch Bakterien oder Viren angewendet werden. Ferner ist beim Vorliegen von Allergien Vorsicht geboten.

Nachbehandlung

Die Nachbehandlung nach einer Handverjüngung durch Injektionen besteht im wesentlichen aus einer Kühlung der behandelten Areale. Ein konsequentes Vorgehen über mehrere Stunden minimiert Schwellungszustände. Der Patient sollte 6- 8 Stunden nach dem Eingriff keine größeren Arbeiten mit den Händen durchführen. Dies verhindert dass das eingebrachte Material durch mechanische Kräfte aus dem Implantationsort verschoben wird.

Nach einem Peeling muss der Patient täglich mehrmalig Pflege- und Lichtschutzprodukte auftragen. Um ein optimales Ergebnis zu erhalten, sind die Patienten angehalten, sich strikt an die Anweisungen des Arztes zu halten. Bei Nicht-Einhaltung des Lichtschutzes und vorzeitiger Sonnenexposition, muß mit dem Auftreten von Pigmentstörungen gerechnet werden.

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