Praxis für ästhetische Medizin und Anti-Aging

Clostridium botulinum

Wie wird das Präparat Botox gewonnen? Was verbirgt sich hinter dem Begriff Clostridium botulinum?

Botox München von Dr. med. Thriene

Was versteht man unter Clostridium botulinum?

Es handelt sich hierbei um ein Stäbchenbakterium, das in Umgebungen ohne Luftsauerstoff, also in anerober Umgebung vorkommt. Es gehört zur Familie der Clostridien, die als Bodenkeime fast überall vorkommen. Es kann eine besondere Formen annehmen, die Sporen genannt werden. In dieser Form ist das Bakterium immun gegen Einflüsse wie Trockenheit oder hohe Temperaturen.

Wie wird aus Clostridium botulinum das Präparat Botox gewonnen?

Der Wirkstoff Botulinum Toxin wird von einem besonderen Stamm der Clostridien gebildet. Dies geschieht vor allem unter anaeroben Bedingungen, also auch z. B in ungekühlten Wurstkon-serven. Daher hat das Präparat Botox auch seinen Namen, Er leitet sich vom lateinischen Botulus (Würstchen) ab. In früheren Zeiten traten immer wieder mal Vergiftungen auf, die durch den Verzehr verdorbener Wurst- und Gemüsekonserven hervorgerufen wurden. Der Effekt von Botox wurde im Jahre 1820 bereits von Dr. Kerner beschrieben. Erst später um 1950 konnte Botulinum Toxin in seine kristalline Form übergeführt werden. Damit war der Weg frei, es als Arzneimittel zu nutzen. Heute wird Botox in spezialisierten Zentren von Pharmafirmen hergestellt. Obwohl mehrere Arten von Clostridien Bakterien existieren, sind es nur wenige, die Toxine produzieren. Wichtig dabei sind die Toxine mit der Bezeichnung A, B, F und G, die für Menschen in hohen Dosierungen toxisch sind. Besonders interessant ist der Toxintyp A, der in der Anwendung der ästhetischen Medizin die dominierende Rolle spielt. Es handelt sich dabei um ein Molekül aus 2 Einheiten. Der schwere Anteil ist für die Bindung und Aufnahme in die Nervenzelle verantwortlich, wogegen der leichter Anteil in der Zelle abgespalten wird und dort die Freisetzung eines Botenstoffes (Acetylcholin) hemmt, der für die Reizweiterleitung verantwortlich ist. Durch das Ausbleiben des Botenstoffes, kommt es in der Folge zu einer Entspannung der Muskulatur und einer Glättung der darüber liegen Haut, wenn es in mimische Muskeln injiziert wird

Herstellung von Botulinum Toxin

Heutzutage wird Botulinum Toxin in speziellen Produktionsanlagen von wenigen Firmen hergestellt, die über das spezielle Fachwissen und die notwenigen Erfahrung verfügen. Dabei werde die eingesetzten Bakterienstämme in Tanks besonders stark vermehrt und dann das Toxin durch aufwendige Reinigungsverfahren, unter standardisierten Bedingungen, gewonnen. Dabei müssen hohe Sicherheitsrichtlinien eingehalten werden. Neben den in Europa zugelassen Botoxprodukten gibt es zahlreiche Produkte aus dem asiatischen Raum deren Qualität aber nicht immer einwandfrei ist. Daher sollten diese Präparate nicht verwendet werden. Weitere Informationen zur Anwendung von Botulinum Toxin und Botox München finden Sie auf unserer Botox Übersichtsseite.

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